Feuertonne oder Feuerschale – Unterschiede und Tipps vom Profi - Feuertonnen Bertling®

Feuertonne oder Feuerschale – Unterschiede und Tipps vom Profi

Du liebst die Lagerfeuerromantik und möchtest sie in deinen Garten holen? Wir zeigen dir, worauf du dabei achten kannst.

Das belebende Farbenspiel des Feuers, die sanften Bewegungen der Flammen und das leise Knistern im Hintergrund: Du liebst es, dem hektischen Alltag bei Lagerfeuerromantik zu entkommen. Daher ist es höchste Zeit, dass endlich eine eigene Feuerstelle in dein Zuhause einzieht. Allerdings bist du bislang völlig unentschlossen, welche Feuerstelle deinen Garten zukünftig schmücken soll.

Vielleicht kann dich Roman Wächter bei deiner Entscheidungsfindung unterstützen. Als Inhaber des Familienunternehmens Feuertonnen Bertling ist er Experte für dekorative Feuerstellen und weiß, worauf du bei der Auswahl achten solltest. Er verrät dir, wo die Unterschiede liegen und wie du das passende Modell für dich findest. 

Feuertonne, Feuerkorb oder doch eine Feuerschale: Was ist eigentlich der Unterschied?

Der Entschluss steht. Du möchtest dich in deiner kleinen Wohlfühloase zukünftig mit deinen Liebsten an den wärmenden Flammen versammeln. Auf der Suche nach dem neuen Familientreffpunkt stößt du auf allerlei Varianten: flache Schalen, Körbe oder die eckige Stahltonne. Doch worin unterscheiden sich diese Modelle? Wir bringen Licht ins Dunkel.

Feuerkorb und Feuerschale – eine lange Tradition

Hast du gewusst, dass bereits in der Antike die Flammen in den Feuerkörben tanzten und Licht und Wärme spendeten? Auch heute werden die dekorativen Körbe aus Gusseisen oder Stahl gerne als Feuerstelle verwendet und zieren so manchen Garten.

Sie unterscheiden sich von der meist flachen, runden Feuerschale vor allem durch das gitterartige Gehäuse, das den lebendigen Flammen den Weg nach außen öffnet und für ein sehr natürliches, ungezähmtes Feuer sorgt. 

In der Regel besitzt der Feuerkorb einen stabilen Ständer und idealerweise ein großes Auffangbecken für die herunterfallende Asche und Glut. Wenn du das Feuer in einer massiven Schale entzündest, ist ein zusätzliches Sammelbehältnis nicht notwendig, da sie durchgängig aus einem Stück gefertigt ist, mit ein paar Löchern im Boden, damit Sauerstoff an das Feuer kommt. Ein deutlicher Nachteil der Feuerschale ist allerdings die aufgewirbelte Asche, die sich insbesondere an windigen Tagen bemerkbar macht.

Die Feuertonne – der zeitlose Klassiker

Im Unterschied zum traditionellen Feuerkorb und der rustikalen Schale präsentiert sich die Feuertonne in einem hohen, schlichten Gewand aus Stahl und ist größtenteils eckig. Roman schätzt an ihr vornehmlich das symmetrische und kompakte Design, denn es macht die Feuertonne nicht nur zu einem zeitlosen Schmuckstück, sondern erleichtert auch die Aufbewahrung.

Übrigens: Nicht nur die dekorative Feuerstelle, sondern auch das passende Zubehör wie Grillplatte oder Schaschlik-Set nimmt in deinem Schuppen deutlich weniger Platz in Anspruch, als dies bei Feuerschalen der Fall ist.

Im Gegensatz zu Feuerschalen ist diese Variante der Feuerstelle deutlich kindersicherer, da sich die Flammen kontrolliert im Korpus ausbreiten und sich nur hin und wieder durch die filigranen Motive blicken lassen. Daher kommt die typische Lagerfeuerromantik eher bei der Nutzung einer Feuerschale oder eines Feuerkorbes auf, verrät uns Roman.

So findest du deine Wunschfeuerstelle – Tipps vom Profi

Doch welche Feuerstelle passt denn nun am besten zu mir? Dies hängt natürlich nicht nur von deinen Designvorlieben ab, sondern auch dein Budget und die räumlichen Gegebenheiten in deinem Garten spielen eine Rolle. Wir haben nachfolgend noch einige Tipps und Informationen zusammengestellt, die dich hoffentlich bei der Auswahl unterstützen.

  • Wärmen und Schlemmen: Zunächst solltest du dich fragen, wie du deine neue Feuerstelle in deinem Garten einsetzen möchtest. Möchtest du sie nur für romantische Stunden als Wärmequelle nutzen oder wünschst du dir gleichzeitig einen Treffpunkt für gesellige Grillabende? In diesem Fall ist es ratsam, auch einen Blick auf das verfügbare Zubehör zu werfen. Die Auswahl ist mittlerweile sehr groß und reicht vom klassischen Grillplatte bis hin zu Räucherplatten aus Buchenholz.

  • Sicher verriegelt: Du hast dich für eine schlichte Feuertonne entschieden? Dann ist es besonders wichtig, dass du vor deinem Kauf prüfst, ob die einzelnen Teile auch beim Versetzen noch sicher zusammenbleiben. Ideal sind Modelle mit Sicherheitsriegeln, mit denen du selbst heiße Tonnen ohne Risiko umsetzen kannst, wie es bei unseren Feuertonnen der Fall ist. Dabei brauchst du aber unbedingt feuerfeste Handschuhe, denn die Tonne kann auch nach dem Erlöschen noch sehr heiß sein.

  • Stahl oder Edelstahl: Feuerstellen aus Edelstahl sind aufgrund ihres Glanzes häufig besonders dekorativ, allerdings weist Roman darauf hin, dass das Material im Gegensatz zu Stahl nicht so hitzebeständig ist und daher deutlich mehr arbeitet. Wenn du möglichst lange etwas von deiner neuen Feuerstelle haben möchtest, könnte die Stahlvariante eine bessere Wahl sein.

  • Individuelle Note: Falls du deinem Garten nicht nur Wärme, sondern auch eine persönliche Note verleihen möchtest, kannst du dich für ein personalisiertes Modell mit Wunschmotiv entscheiden. Dies ist in der Regel bei Feuertonnen leichter zu realisieren als bei Schalen oder Feuerkörben.

Sicheres Flammenspiel – die richtige Nutzung von deiner Feuerstelle

Feuertonne mit Moin-Motiv

Die Feuertonne mit individuellem Motiv fügt sich ideal in das Design deines Gartens ein

Hast du dich für ein Modell entschieden, kannst du es endlich in deinem kleinen Wohlfühlgarten einweihen. Allerdings gibt es ein paar Vorsichtsmaßnahmen, damit du und deine Liebsten das idyllische Flammenspiel ohne Verletzungen und Brandschäden genießen könnt. Wir verraten dir welche.

Entzünde das Feuer in deinem Garten – darauf solltest du achten

  1. Achtung heiß: Obgleich der robuste Korpus die Flammen im Zaum hält, solltest du dennoch vorsichtig sein, denn insbesondere Stahl hat eine hohe Hitzeleitfähigkeit. Platziere deine Feuerstelle daher mit ausreichend Abstand zu Gartenmöbeln, Pflanzen und anderen brennbaren Gegenständen.

    Um Verletzungen zu vermeiden, ist es außerdem ratsam, dass du dich nicht zu sehr an deine Feuerstelle kuschelst, auch wenn die wohlige Wärme allzu verführerisch ist. Dies gilt vor allem für Feuerkörbe, denn in diesem Fall flackern die Flammen auch mal durch das Geflecht aus Metall.

    Kleiner Tipp: Am besten legst du dir ein Paar feuerfeste Handschuhe in Reichweite, denn selbst nach dem Erlöschen der Flammen kann die Feuerstelle sehr heiß sein.

  2. Die Standprobe: Bevor du das Holz mit dem Feuer in Kontakt bringst, vergewissere dich lieber noch einmal, dass Feuertonne und Co. kippsicher und auf einem feuerfesten Untergrund stehen. Keinesfalls sollte deine Feuerstelle auf Kunststoffböden platziert werden. Am besten eignet sich ein stabiler Boden aus Steinplatten.

    Besondere Vorsicht ist bei Feuerkörben und -schalen geboten. Da es unterhalb der Auffangschale sehr heiß wird, stelle ihn am besten nicht auf deinen saftig grünen Rasen. Dieser könnte unschöne Stellen davontragen, die dich längere Zeit an deinen gemütlichen Abend erinnern. Auch auf deiner Terrasse kann es je nach Belag zu hartnäckigen Rußflecken kommen, die du nur mühsam wegschrubben kannst.

  3. Frischluft tanken: Selbst, wenn Feuerkörbe in ferner Vergangenheit zum Beheizen von Räumen verwendet wurden, genieße das harmonische Feuer bitte ausschließlich im Außenbereich. „Für den Innenbereich sind sie nicht geeignet“, so Roman.

    Kleiner Tipp: Falls du dir etwas von der Romantik in dein Wohnzimmer holen möchtest, kannst du auf Feuertonnen im Miniformat zurückgreifen. Sie können einfach auf den Tisch gestellt werden und funktionieren mit herkömmlichen Teelichtern.

Die neue Gemütlichkeit in deinem Garten

Feuerstelle

Mit einer Feuerstelle wird die Atmosphäre im Garten noch gemütlicher

Stolz blickst du auf dein neues Dekohighlight, das bereits einen sicheren Platz auf deiner Natursteinterrasse gefunden hat und mit frisch duftendem Holzscheiten befüllt wurde. Nun heißt es Feuer frei und die Premiere kann beginnen. Wir wünschen viele entspannte Stunden im eigenen Garten.


Kleiner Tipp: Da dir beim Anzünden deiner Feuerstelle vermutlich noch die Übung fehlt, empfehlen wir dir Romans Anleitung für die richtige Befeuerung

 

Julia Baransky Online Redaktuerin bei inara schreibt.

Julia Baransky ist Content-Managerin bei inara schreibt.  Technisches Know-how und strukturierte Lösungen sind Julias Stärken. Durch ihr analytisches Denkvermögen versteht sie Zusammenhänge wie keine andere. Mit ihren sorgfältig recherchierten Texten, nimmt sie dich mit auf die Reise in ferne Welten.

 

 

Titelbild von Alex Holt. Weitere Bilder von Feuertonnen Bertling und Rob Sheahan.

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